VEREINSINFO

Internationaler Cardueliden Club 1980 e.V.

Der Internationale Cardueliden Clube.V. ( ICC ) wurde am 14.Sept. 1980 von engagierten Carduelidenzüchtern im Münsterland  gegründet. Etwas später erfolgte der Zusammenschluß mit der Alario Arbeitsgemeinschaft ( AAG )
und der ICC wuchs seit dem auf ca. 160 Mitglieder an. Die Mitglieder kommen aus den verschiedensten Ländern ( Deutsch-land, Holland, Belgien, Spanien, Dänemark, Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich, England und sogar aus den USA )

Der ICC veranstaltet einmal jährlich im Herbst eine Vogelschau, auf der die Vögel in artgerechten Schauvitrinen ausgestellt werden. Seit 1991 wird diese Vogelschau als reine Informationsschau veranstaltet, eine Bewertung und Prämierung der ausgestellten Vögel erfolgt nicht.

Eines der satzungsgemäßen Ziele des ICC ist die Förderung der Arterhaltung von Cardueliden-Arten. Dies bezieht sich sowohl auf die Erhaltung der Arten in den Reihen der Züchter als auch im Freiland. Einwichtiger Faktor zur Erreichung dieses Zieles ist die Information der Mitglieder über Freileben,Haltung und Zucht von Cardueliden-Arten, deren Futterpflanzen in der Natur und Fütterung in Menschobhut. Um dieses Ziel zu erhalten werden im Rahmen der jährlichen Schau fundierte Fachvorträge von Spezialisten gehalten. Ein weiteres Ziel ist es unter den Züchtern die Vermittlung von Zuchttieren zum Aufbau von reiner Zuchtstämme.

Der Informationsfluss innerhalb des ICC wird durch ein 3 x jährlich erscheinendes Heft, in dem Zuchtberichte abgedruckt , Zucht- und Haltungsfragen diskutiert, Nachzuchtstatistiken und Bestandsmeldungen veröffentlicht werden.

Der aktuelle Jahresbeitrag beträgt 20.- Euro. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

Der ICC ist Mitgliedsverband im Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz e.V.

Für Mitglieder unterhält der ICC eine Tauschbörse für Zuchttiere.


Woher kommt der Name Cardueliden ?

Unter dem Begriff Cardueliden, ist die Familie der Gimpelartigen ( Stieglitzverwandten ) gemeint. Es gibt zur Zeit 125 Arten.

Stieglitzverwandten ( Carduelidae ) wurden eigentlich mit der Familie der Finken oder Edelfinken ( Fringillidae ) zusammengefasst. Bis Hans Wolters in seinem Buch " Die Vogelarten der Erde" sie in zwei eigenständige Familien aufgegliedert hat.

Die Arten " Buchfink, Bergfink und Teydefink" zählen heute zu den eigentlichen Finken ( Fringillidae ).
Zu den artenreichsten Arten zählen die Stieglitzverwandten ( Carduelidae ) also die Gimpelartigen.
Was versteht man unter den Arten der Gimpel. Hierzu zählen laut " Wolters " unter anderem.

die Kernbeisser,
die Grünlinge,
die Zeisige,
die Hänflinge,
die Girlitze,
die Kreuzschnäbel


Leider sind bereits 7 von 149 Stieglitzverwandten bzw. Gimpelartigen ausgestorben. Die meisten, also 5 Arten alleine auf den Haweiischen Inseln.